Grundlagen Schallschutz-Konzept

Fragen zu den Grundlagen des Schallschutzkonzepts

Frage: Was sind lärmempfindliche Räume?
Antwort:
Diese sind in Artikel 2 der Lärmschutzverordnung (LSV) klar definiert.  Es handelt sich dabei um Räume wie Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Wohnküchen, in denen sich Personen regelmässig während längerer Zeit aufhalten. Auch Ausbauten, welche als Wohnräume bewilligt wurden, zählen dazu. Als nicht lärmempfindlich stuft die LSV hingegen Küchen ohne Wohnanteil, Sanitärräume (WC, Bad etc.)  und Abstellräume ein.
In Betrieben sind jene Räume lärmempfindlich, in denen sich Personen regelmässig während längerer Zeit aufhalten. Ausgenommen sind Räume für die Nutztierhaltung und Räume mit erheblichem Betriebslärm.

F: Welche Rolle spielt der 1. Februar 1978 im Rahmen des Programms 2010?
A: Am 1. Februar 1978 wurde der Lärmzonenplan in den betroffenen Gemeinden erstmals öffentlich aufgelegt. Damit wurde die Verpflichtung zum Einbau von Schallschutzfenstern in den Fluglärmzonen B und C wirksam.

F: Wieso kann eine Liegenschaft auf der einen Strassenseite innerhalb des Perimeters liegen, das Haus auf der gegenüberliegenden Seite ist jedoch bereits ausserhalb und hat somit keinen Anspruch mehr auf Sanierungsmassnahmen?
A: Dies hängt ab von der Zuweisung zu einer Empfindlichkeitsstufe (ES). Massgebend ist die Zone (Wohnzone, gemischte Wohn- und Gewerbezone oder reine Gewerbe- und Landwirtschaftszone) in welcher sich eine Liegenschaft befindet. Diese Zuweisungen nimmt jede Gemeinde im Rahmen ihrer Orts- und Nutzenplanung selber vor.


Luftfahrtrechtliche Schallschutzpflicht  (pdf, 0,147 MB)
Luftfahrtrechtliche Schallschutzpflicht


Lärmschutzverordnung  (pdf, 0,250 MB)
Die Lärmschutzverordnung des Bundes (LSV) regelt diese Schallschutzpflicht. 

Kontakt

Programm 2010 –  Schallschutz  Flughafen Zürich
8058 Zürich-Flughafen
Telefon 0800 84 14 14
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